Postback

Hast du dich jemals gefragt, wie Marketer die Leistung von Apps kontinuierlich aktualisieren und verbessern, um den Nutzern erstklassige Erlebnisse zu bieten und gleichzeitig die Nutzerbindung hoch zu halten? Und warum manche scheitern oder manche Apps in der riesigen Flut an Anwendungen, die täglich in die digitale Welt gelangen, untergehen?

Es ist die Anwesenheit von Postbacks – und deren Fehlen –, die für Marketer hinter den Apps den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen können. Aber was genau ist ein Postback und warum ist es so wichtig für das Management der App-Leistung und das Conversion-Tracking?

Finden wir das in diesem Blog heraus, der alles von den Grundlagen eines Postbacks bis hin zu seiner Funktionsweise und den verschiedenen Arten abdeckt, damit du nie wieder bei deinem App-Conversion-Tracking Kompromisse eingehen musst:

 

Was genau ist ein Postback?

Der Begriff Postback ist unter Marketern ziemlich in Mode gekommen, denn er spielt eine entscheidende Rolle – besonders im Bereich digitales Marketing und Webentwicklung –, da er für Klarheit sorgt und das Konzept der Kommunikation einführt. Wie genau das funktioniert und was es ist?

Stell dir vor, du erhältst eine Benachrichtigung, jedes Mal wenn dir jemand eine E-Mail schickt. Jetzt stell dir vor, du entwickelst eine App und bewirbst diese irgendwo, und du bekommst jedes Mal eine Information oder Benachrichtigung, wenn jemand die App installiert oder eine gewünschte Aktion durchführt. Genau das ist ein Postback.

Es ist einfach der Begriff für den Informationsaustausch, der zwischen Servern bezüglich App-Installationen oder In-App-Ereignissen stattfindet. Was auch immer Nutzer auf bestimmten Webseiten, Apps oder Netzwerken installieren oder tun, du kannst eine Benachrichtigung darüber erhalten – das ist das Postback.

Wie hilft das? Indem du weißt, woher und durch was die Installation oder eine bestimmte In-App-Aktion entstanden ist, kannst du als Marketer oder Werbetreibender die Effektivität deiner Werbekampagne bewerten und Anpassungen vornehmen, um deinen Nutzern ein unvergleichliches Erlebnis zu bieten. Das Beste am Postback ist, dass es alle Informationen enthält, die Attribution-Provider benötigen, um zu verstehen, welche Aktionen Nutzer auf ihrer Webseite oder App durchgeführt haben und darauf basierend fundierte Entscheidungen zu treffen.

 

Wie funktionieren Postbacks?

Du hast bestimmt schon viele Spielanzeigen gesehen, während du YouTube-Videos geschaut hast, die dir einen Link zum App-Store geben, um das Spiel fortzusetzen. Wenn du diesem Link folgst, landest du bei der Installationsoption der App. Wenn du auf den Installieren-Button klickst, der von dieser Anzeige stammt, löst du unwissentlich ein Postback aus.

Aber das ist nicht alles. Jedes Mal, wenn ein Nutzer mit bestimmten Anzeigen interagiert – sei es durch einen Klick, eine Aktion in der App oder sogar durch eine Bewertung der App – startet ein Postback eine neue Reise, wenn auch eine sehr schnelle. Wie? Lass uns die Details des Postback-Mechanismus Schritt für Schritt durchgehen:

  • Nutzeraktion

Stell dir vor, du bist ein Nutzer. Der erste Schritt im Postback-Prozess wird ausgelöst, wenn du auf eine Anzeige klickst, die dir begegnet, oder eine bestimmte Aktion innerhalb einer Anwendung ausführst, wie zum Beispiel einen Kauf zu tätigen, ein neues Level zu erreichen oder ein Abo für eine Premium-App abzuschließen.

  • Datenübertragung

Aufgrund deiner Aktion oder deines Klicks erstellt die App oder der Server eine Postback-URL oder ein Postback an den Attribution-Provider oder das Werbenetzwerk, das die Anzeigen für dich geschaltet hat. Das Postback enthält alle Informationen über deine Aktion als Nutzer, wie zum Beispiel, wo du die App installiert hast, die Quelle, deinen Gerätetyp und weitere Parameter, die Marketern helfen, die Conversion einfach zu berechnen.

  • Auslösung des Postbacks

Angenommen, du bist diesmal Werbetreibender oder die Person hinter der App. Basierend auf den vom Nutzer-Server verarbeiteten Daten wird der Server deiner App ein Postback auslösen, um die Information zurück an einen Attribution-Provider zu senden und die Aktion oder Conversion zu bestätigen.

  • Attribution und Reporting

Schließlich verarbeitet der Attribution-Provider das Postback und aktualisiert seine Datensätze. Wie hilft dir das als Werbetreibender? Du kannst sehen, welche deiner Kampagnen erfolgreich sind und Nutzeraktionen fördern. Diese Feedback-Schleife ermöglicht es dir, die Effektivität deiner Werbekampagnen in Echtzeit zu verfolgen und deine Entscheidungen zu verbessern.

 

Was ist eine Postback-URL?

Dieser gesamte Prozess läuft meistens über eine URL ab, die Postback-URL genannt wird. Was ist das? Es handelt sich um eine spezielle Art von URL, die unterschiedliche Informationsparameter enthält.

Sie wird als Antwort auf eine bestimmte Aktion ausgelöst – wenn es also um digitales Marketing und App-Tracking geht, ist es eine URL, die aufgerufen wird, sobald ein Nutzer bestimmte Dinge tut, wie eine App zu installieren oder eine in-App-Aktion durchzuführen, die durch Anzeigen angeregt wurde. Hier sind die wichtigsten enthaltenen Informationen:

  • Klick-IDs
  • Conversion-Werte
  • Platzierungs-Ids

 

Welche verschiedenen Postback-Arten gibt es?

Da Postbacks eine so wichtige Rolle spielen und auf unterschiedliche Aktionen reagieren, ist es klar, dass es nicht nur eine Art von Postback gibt. Hier sind die wichtigsten Postback-Arten, die besonders im Bereich des mobilen App-Trackings im digitalen Marketing üblich sind:

  • Install-Postback

Diese Art von Postback wird ausgelöst, wenn Nutzer die Anwendung installieren. Wenn du eine Werbekampagne führst, kann dieses Postback dich oder eine andere Werbequelle (wie ein Werbenetzwerk oder Medienquelle) darüber informieren, dass diese bestimmte Installation deiner oder deren Kampagne zugeordnet werden kann. Diese Postbacks helfen Unternehmen zu erkennen, welche Kampagnen effektiv sind und ihr Werbebudget optimal einzusetzen.

  • In-App-Event-Postback

Anders als Install-Postbacks werden diese durch spezifische Aktionen des Nutzers nach der App-Installation ausgelöst, zum Beispiel die Registrierung, das Erstellen eines Kontos oder der Kauf innerhalb der App.

  • Conversion-Postback

Diese Art von Postback ist besonders für Werbenetzwerke oder Werbetreibende nützlich, da sie Informationen über bestimmte Conversion-Ereignisse wie Anmeldungen oder Käufe enthält und so die Berechnung des ROI (Return on Investment) einer Kampagne erleichtert.

  • SKAdNetwork-Postback

Während die oben genannten Postbacks einfach für Android-Geräte und -Apps funktionieren, hat Apples App Tracking Transparency (ATT)-Framework zusammen mit dem SKAdNetwork die Funktionsweise von Postbacks für iOS-Apps grundlegend verändert.

Angesichts wachsender Datenschutzbedenken hat Apple strengere Richtlinien eingeführt, die den Postback-Mechanismus beeinflussen. SKAdNetwork-Postbacks kombinieren App-Installations- und In-App-Ereignisdaten in einem einzigen anonymisierten Postback, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen und sicherere Cybersecurity-Praktiken zu gewährleisten. Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren.

 

Postbacks und SKAdNetwork

Um Apples App Tracking Transparency (ATT)-Framework gerecht zu werden, wurde das SKAdNetwork eingeführt. Dieses Netzwerk hat den Postback-Mechanismus komplett überarbeitet, um den Datenschutz der Nutzer in mehreren Aspekten zu verbessern. Hier sind die Unterschiede von SKAdNetwork-Postbacks:

  • Anonymisierte Daten

Apple sendet SKAdNetwork-Postbacks mit anonymisierten Daten, das heißt, spezifische Nutzerkennungen sind nicht enthalten, um die Privatsphäre zu gewährleisten.

  • Kombinierte Daten

Anstatt mehrere Postbacks zu senden, kombiniert SKAdNetwork die Daten zu App-Installationen und In-App-Ereignissen in einem einzigen Postback, um den Datenaustausch zu vereinfachen und die Anzahl der Interaktionen zwischen Apps und Werbenetzwerken zu minimieren.

  • Mehrere Postbacks

Mit SKAdNetwork 4 können Werbetreibende bis zu drei Postbacks erhalten, abhängig von der Anzahl der Installationen und den Datenschutzrichtlinien. Jeder Postback kann genaue Conversion-Werte enthalten, um Einblicke in das Nutzerverhalten zu geben, ohne die Anonymität zu gefährden.

  • Randomisierte Zeitverzögerung

SKAdNetwork sendet Postbacks nicht sofort, wie es andere Postback-Arten tun. Es gibt eine zufällige Verzögerung von mindestens 24 Stunden, um den Nutzer zusätzlich zu schützen. So kann niemand die Aktion oder den Zeitpunkt einem einzelnen Nutzer zuordnen.

  • Attributionsprozess

Im SKAdNetwork erhält das gewinnende Werbenetzwerk einen Postback, der die Attribution bestätigt, wenn eine Ad-Impression zu einer Installation führt. Falls die Impression qualifiziert, aber nicht erfolgreich ist, wird ein anderer Postback gesendet, der anzeigt, dass die Attribution nicht gelungen ist.

 

Fazit

Postbacks sind unverzichtbare Werkzeuge, um App-Conversions zu tracken und die Wirksamkeit verschiedenster Werbekampagnen zu bewerten, die darauf abzielen, App-Installationen und In-App-Aktionen zu fördern. Sie sind mehr als nur gewöhnliche Nachrichten – sie sind ein Beweis für den Erfolg von Kampagnen für Werbetreibende und eine wichtige Grundlage für Unternehmen und Marken, die mit den besten Experten zusammenarbeiten wollen, um App-Wachstum und Erfolg in der digitalen Welt bei optimiertem Werbebudget zu erzielen.

 

FAQ

Ein Postback ist der Informationsaustausch zwischen Servern bezüglich App-Installationen oder In-App-Ereignissen, meist zwischen einer App oder einem Server und einer Tracking-Plattform.
Um eine Postback-URL zu erstellen, legt man verschiedene wichtige Parameter fest, die Informationen über die Nutzeraktion oder das Conversion-Ereignis enthalten. Beispiele für solche Parameter sind: - Klick-ID; - Conversion-Wert; - Affiliate-ID. Dann kann der Server der App oder einer Website diese Postback-URL auslösen, wenn ein Nutzer die App installiert oder eine gewünschte Aktion durchführt, und die enthaltenen Daten an den Attribution-Provider oder das Werbenetzwerk senden.
Postback-Tracking ist für Unternehmen und Werbetreibende wichtig, da es Postbacks verwendet, um Nutzeraktionen und Conversions bestimmten Marketingkampagnen oder Werbequellen zuzuordnen.
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