Playable Ads

Die richtige Anzeigenform für dein Marketing auszuwählen, lässt Marketer in jede Ecke und jeden Winkel blicken. Da 78 % der Kunden zufrieden sind, wenn sie Werbung sehen, die ihren Bedürfnissen entspricht, ist das noch wichtiger geworden. Denn das beste Anzeigenformat für deine App sorgt nicht nur für mehr Conversions, sondern bindet auch deine Nutzer.

Playable Ads sind ein großartiges Beispiel dafür, wie richtige Werbung für Nutzer hochgradig ansprechend und für Werbetreibende produktiv vorteilhaft sein kann. Laut eMarketer halten US-Agenturprofis playable Ads für das fortschrittlichste Anzeigenformat, gefolgt von Rewarded Videos und interaktiven Anzeigen.

Suchst du mehr Informationen zu playable Ads? Dieser Leitfaden dient dir als Handbuch für playable Ads und mehr.

 

Was sind playable Ads?

Playable Ads sind interaktive Werbeanzeigen, die Nutzern ein Test-Erlebnis für Mobile Games oder Apps bieten, bevor sie sich vollständig zum Installieren der App entscheiden.

Das bedeutet, du erstellst eine deutlich reduzierte Version der Grundfunktionen deiner App, damit Nutzer „testen können, bevor sie kaufen“.

Playable Ads sind typischerweise mit Mobile Game Marketing verbunden, da sie es Menschen erlauben, das Spielerlebnis auszuprobieren, sich zu begeistern und sich zur Installation zu entscheiden. Andere Branchen suchen jedoch auch nach neuen Wegen, um von den sehr ansprechenden playable Ads zu profitieren. Zum Beispiel nutzte das australische Fintech-Startup Lendi playable Ads auf Facebook, um die Markenbekanntheit zu steigern. Durch die Erstellung eines leicht zugänglichen Refinanzierungsrechners steigerte das Unternehmen die Anzahl der Leads um 30 % und reduzierte die Kosten pro Lead um 66 %.

Ein kurzer Einblick in das Nutzererlebnis der App kann Nutzer dazu verleiten, die App zu installieren – besonders wenn sie mit In-App-Käufen oder anderen Vorteilen belohnt werden, die innerhalb der Anwendung eingelöst werden können. Solche Gaming-Clips dauern meist nicht länger als eine Minute. Nach der Vorschau sollte deine Anzeige einen Call-to-Action (CTA) enthalten, auf den der Nutzer klicken kann, um die App zu installieren.

 

Typen von playable Ads

Playable Ads sind interaktive Vollbildvideos, die ähnlich wie Interstitial-Anzeigen funktionieren. Sie erscheinen hauptsächlich in sozialen Medien und mobilen Apps.

Es gibt zwei Haupttypen von playable Ads, die Spielunternehmen verwenden, um ihre Mobile Games zu bewerben:

1. HTML Playable Ads

HTML-Anzeigen nutzen die Assets aus Spielen und HTML-Code, um einen kleinen Teil des Spielerlebnisses auf dem Handy nachzubilden. So bekommen Nutzer eine sehr genaue Nachbildung des Gameplays der App.

2. Interaktive Videos

Die interaktive Anzeige kombiniert Videomaterial aus dem Spiel mit HTML, um die playable Ad zu erstellen. Während interaktive Video-Ads einfacher zu entwickeln sind, sind sie nicht immer so ansprechend wie HTML-Ads.

 

Wann solltest du playable Ads einsetzen?

Die wichtigste Frage lautet: „Wann weißt du, dass du playable Ads brauchst?“ Hier einige Situationen, in denen playable Ads die perfekte Lösung sind:

  • Wenn du eine „Top-Performer“-Kreatividee gefunden hast, kannst du deren Kernmechanik und Hauptbotschaft beibehalten, um mehr Engagement zu erzeugen.
  • Wenn du nahe an deinen Marketing-KPIs bist, versuche deine vielversprechenden Konzepte in playable Ads umzuwandeln, um die Wirkung zu maximieren.
  • Nutze playable Ads als Clickbait, um mehr Nutzer anzuziehen.
  • Teste saisonale oder Meta-Mechaniken in deiner App, um die Entwicklung deines Spiels ohne großen Aufwand zu optimieren.

 

Vorteile von playable Ads

Weniger Deinstallationen und höhere Nutzerbindung

Nutzern die Möglichkeit zu geben, „zuerst zu testen, bevor sie kaufen“, ist zweifellos eine großartige Möglichkeit, sie zu binden. Zudem vermitteln playable Ads den Kunden klar, was die App bietet, bevor sie sie herunterladen, was die Deinstallationsrate senkt.

Menschen, die eine App basierend auf playable Ads herunterladen, interagieren eher weiter als solche, die die App zufällig im Google Play Store finden. Das führt zu Nutzern mit höherem Lifetime Value (LTV), die eher bereit sind, weitere In-App-Käufe zu tätigen.

Das hilft Marketern, ihren ROI zu verbessern, indem sie Nutzer ausschließen, denen die App nicht gefällt, und Ad-Spend sparen, der sonst für Nutzer mit niedrigem LTV ausgegeben würde. Obwohl die Kosten pro Installation etwas höher sein können, lohnt es sich durch qualitativ hochwertige Nutzer.

Einfache Zugänglichkeit mit fortschrittlichen Analysen

Im Gegensatz zu herkömmlichen Banneranzeigen liefern playable Ads Publishern und Werbetreibenden Echtzeit-Analysedaten, beispielsweise warum ein Nutzer eine Anzeige mag oder installiert hat. Das liegt daran, dass es mehr bewegliche Elemente zum Verwalten und Nachverfolgen gibt.

Werbetreibende können zum Beispiel sehen, wie viele Nutzer eine App oder ein Spiel herunterladen, abhängig von der Schwierigkeit, das playable Ad zu gewinnen. Diese Informationen ermöglichen Tests, Anpassungen und Optimierungen von playable Ads für eine optimale Nutzerbindung.

Hier einige Beispiele von Metriken zum Nutzerverhalten, die eine Marke aus einer playable Ad ziehen kann:

Tutorial Prompt Metriken:

  • Klick zum Öffnen
  • Klick zum Starten
  • Swipe-up-to-play-Rate
  • Klick zum Starten/Engagement

Metriken zum interaktiven Erlebnis:

  • Engagement-Rate
  • Verweildauer
  • Korrelation von Call to Action (CTA) / Click-Through-Rate (CTR)

 

Fazit

Jetzt, wo du weißt, was playable Ads sind und wie wichtig sie sind, um neue Nutzer für dein Spiel oder deine Anwendung zu gewinnen, nutze sie für deinen Erfolg. Mit diesen einfachen, aber effektiven Tools kannst du deinen Fortschritt erheblich steigern. Probiere es aus, bevor es zu spät ist!

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