Möchtest du wissen, wie du einige der meistgestreamten Plattformen nutzen kannst, um Werbung zu schalten, die wirklich Ergebnisse bringt? Erfahre alles über OTT und OTT-Werbung, und du bist bestens vorbereitet für den Erfolg!
OTT-Werbung ist gerade in aller Munde und hat sich zu einem wichtigen Player im digitalen Marketing entwickelt. Wenn du wissen willst, wie OTT die Art und Weise verändert, wie Marken mit ihren Kunden in Verbindung treten und diese begeistern, dann lies weiter. Dieser Beitrag hilft dir, OTT, OTT-Werbung, deren Vorteile und zukünftige Trends, die die Marketingwelt prägen, besser zu verstehen. Lass uns mit den Grundlagen starten.
Vorbei sind die Zeiten, in denen du all deine Aufgaben erledigen musstest, bevor deine Lieblingssendung lief, damit du sie nicht verpasst. Heute kannst du machen, was du willst, in deinem eigenen Tempo, und die Sendungen zu jeder Tages- oder Nachtzeit anschauen – dank OTT-Plattformen. Aber was ist eigentlich OTT?
OTT steht für „Over The Top“ und ist ein technischer oder digitaler Begriff, der die Bereitstellung von Video- und Audioinhalten über das Internet beschreibt – ganz ohne herkömmliche Kabel- oder Satelliten-TV-Dienste.
Egal, ob du deine Lieblingsserie auf einem kleinen Bildschirm beim Spaziergang im Park schauen möchtest oder das große Kinoerlebnis bei einem Abend mit Freunden suchst – OTT-Plattformen ermöglichen es dir, Inhalte auf verschiedenen Geräten zu streamen, ohne ein klassisches Pay-TV-Abo zu benötigen.
Dein Smartphone, Smart-TV, Tablet, Computer oder Laptop sind alle kompatibel mit OTT-Plattformen. Und das Beste daran? Du kannst jede Art von Inhalten sehen, wann und wo du möchtest, ganz ohne zeitliche oder örtliche Einschränkungen. Alles, was du brauchst, ist eine stabile Internetverbindung und ein funktionierendes digitales Gerät. Genau deshalb wird OTT immer beliebter. Forschungen sagen voraus, dass im Jahr 2025 ganze 3,3 Milliarden Menschen OTT-Videos anschauen werden.
Fragst du dich, wie OTT funktioniert? Denk einfach an öffentliches Internet und Streaming-Plattformen. Genau darauf basiert es. Anstatt sich auf traditionelle Rundfunkmethoden und Satelliten zu verlassen, nutzt es das Internet – und Nutzer können darüber OTT-Plattformen streamen. Hier ist der Prozess im Detail:
Broadcaster oder Content-Creator laden ihre Inhalte auf Plattformen oder Hosting-Services hoch.
Die Plattformen verwenden ein Content Delivery Network (CDN), um die Inhalte über mehrere Server auszuliefern und zu verteilen.
Betrachter können diesen OTT-Content über jedes internetfähige Gerät ansehen – wie oben beschrieben – und mit Apps oder Browsern den gewünschten Content streamen.
OTT-Plattformen setzen adaptive Bitrate-Streaming ein. Damit passt sich die Qualität des Videos automatisch der Internetgeschwindigkeit des Nutzers an. Das bedeutet: Bei langsamer Verbindung kann es zu Pufferungen kommen, während bei höherer Geschwindigkeit die Qualität steigt.
OTT-Dienste lassen sich auf vielfältige Weise monetarisieren – über Abonnements, werbefinanzierte Modelle oder hybride Kombinationen. Was bedeutet das für digitale Marketing-Profis, die Online-Konsumenten erreichen wollen? Viele, viele Möglichkeiten für OTT-Werbung.
OTT-Plattformen bieten eine neue Möglichkeit für digitales Marketing: Direktes Ausspielen von Anzeigen zu Zielgruppen, angepasst an deren Inhalte, ohne traditionelle Kabel- oder Satelliten-TV.
Marketer und Werbetreibende können Anzeigen platzieren, die entweder vor oder während des Contents gezeigt werden und gezielt aufgebaut sind – mit Blick auf Demografie, Präferenzen, Interessen und Streaming-Gewohnheiten der Konsumenten.
Da immer mehr Menschen vom klassischen Kabel-TV zu OTT-Plattformen wechseln, ist OTT-Werbung zu einem lukrativen Bereich für Marketer geworden. Warum?
OTT-Werbung erlaubt gezielte Ads und Promotions basierend auf Nutzerdaten wie Demografie, Interessen, Seh- und Suchverhalten. Diese Präzision führt zu höherem Umsatz als bei klassischen TV-Werbungen. Studien zeigen, dass 70 % der Marketer gezielte Werbung als entscheidenden Faktor für höhereKampagnenwirkung sehen.
OTT-Anzeigen sind oft nicht überspringbar – mindestens in den ersten fünf Sekunden. Ganze 98 % der Zuschauer schauen die komplette Anzeige, was bei klassischen TV-Ads seltener vorkommt. Effektive Botschaften sichern Nutzerbindung und Conversion.
OTT-Plattformen liefern fortschrittliche Analytics in Echtzeit. Werbetreibende können damit datenbasierte Entscheidungen treffen und Kampagnen sofort optimieren.
OTT-Werbung ist insgesamt günstiger als klassische TV-Werbung. Anzeigen werden meist nur bezahlt, wenn sie von OTT-Nutzern tatsächlich gesehen werden – so wird Budgetverschwendung reduziert. In den USA beläuft sich der durchschnittliche OTT-Werbeetat pro Quartal auf 3,3 Milliarden US-Dollar – ein klarer Hinweis auf die Relevanz.
OTT-Plattformen ermöglichen zielgenaue Ansprache spezieller Nutzergruppen – ideal für Marken, die bestimmte Konsumentensegmente erreichen möchten.
Trotz vieler Vorteile gibt es auch Herausforderungen:
Die OTT-Landschaft ist stark fragmentiert – mit vielen Plattformen, die unterschiedliche Anforderungen und Zielgruppen haben. Das macht Kampagnenmanagement komplex und kann ineffiziente Werbeausgaben verursachen.
Manche OTT-Plattformen unterstützen kein Click-Through für Anzeigen. Das erschwert schnelle Nutzer-Interaktion und Conversion, was Werbetreibende zu höheren Anforderungen bei kreativen Inhalten zwingt, um Nutzer zu motivieren, die Plattform aktiv zu verlassen.
Auch wenn OTT detaillierte Analytics bietet, fehlt einheitliche Metriken zwischen Plattformen. Das erschwert die Erfolgsmessung über verschiedene OTT-Anbieter hinweg.
OTT-Monetarisierung, die Kombination verschiedener Methoden, die Streaming-Dienste einsetzen, um Einnahmen aus ihren Inhalten zu generieren, von denen einige der wichtigsten sind:
Im SVOD-Modell zahlen Nutzer eine wiederkehrende Gebühr (monatlich oder jährlich), um unbegrenzten Zugang zu einer Content-Bibliothek zu erhalten. Dieses Modell sieht man bei bekannten Plattformen wie Netflix und Disney+, wo man als Abonnent so viele Inhalte ansehen kann, wie man möchte, ohne zusätzliche Kosten.
AVOD ermöglicht es den Nutzern, Inhalte kostenlos zu konsumieren, allerdings müssen sie während des Seherlebnisses Werbung ansehen. Dieses Modell wird häufig von Plattformen wie YouTube und Pluto TV verwendet, bei denen Werbetreibende dafür bezahlen, dass ihre Anzeigen dem Publikum gezeigt werden, und Nutzer sind verpflichtet, sie anzusehen.
Im TVOD-Modell zahlen Zuschauer für einzelne Inhalte, wie das Mieten oder Kaufen von Filmen oder Serien. Dieses Modell wird oft für Neuerscheinungen oder Premium-Inhalte verwendet, bei denen Nutzer eine einmalige Gebühr zahlen, um auf bestimmte Titel zuzugreifen. Dienste wie Amazon Prime Video bieten diese Option an.
PVOD ist ein Modell, bei dem Inhalte zu einem Premium-Preis kurz nach der Kinoveröffentlichung, aber vor dem regulären Home-Video-Release-Fenster verfügbar gemacht werden. So können Zuschauer neue Filme zu Hause für einen höheren Preis im Vergleich zu TVOD-Mieten ansehen. Beispiele sind Disney+ Premier Access und Warner Bros.-Filme auf HBO Max.
Viele OTT-Plattformen kombinieren mehrere Monetarisierungsstrategien, um den Umsatz zu maximieren. Ein Dienst kann beispielsweise ein Abonnement-Modell (SVOD) zusammen mit werbefinanzierten Inhalten (AVOD) anbieten oder den Nutzern ermöglichen, einzelne Titel zu kaufen (TVOD). Diese Flexibilität hilft, ein breiteres Publikum anzuziehen und unterschiedliche Zuschauerpräferenzen zu bedienen.
OTT-Plattformen können auch durch direkte Sponsorings und Partnerschaften mit Marken Einnahmen generieren. Dies kann die Integration von gebrandeten Inhalten in Programme oder exklusive Sponsoring-Deals für bestimmte Shows oder Events beinhalten.
Zuerst werfen wir einen kurzen Blick darauf, was jede dieser Technologien bedeutet:
Vergleichen wir nun die Vor- und Nachteile von OTT, CTV, IPTV und VOD in Bezug auf verschiedene Faktoren:
OTT eignet sich am besten für Werbetreibende, die hohe Engagementraten und präzises Targeting über mehrere Geräte hinweg erzielen möchten. CTV ist hingegen nur ideal für Kampagnen zur Markenbekanntheit, da es hochwertige Werbeplatzierungen bietet. IPTV bietet eine eher traditionelle TV-Werbeerfahrung mit eingeschränkten Targeting-Möglichkeiten und ist kostspieliger, während VOD ideal für On-Demand-Inhalte ist, aber möglicherweise nicht dieselbe Werbewirkung wie OTT oder sogar CTV erreicht. Das macht OTT zweifelsfrei zum Gewinner.
Fragst du dich, welche großen OTT-Plattformen du nutzen kannst – sowohl um Inhalte anzusehen als auch um deine Zielgruppe zu erreichen? Hier ist eine Liste der wichtigsten OTT-Plattformen:
Wenn du dich fragst, wie die Zukunft von OTT aussehen wird – sie ist in jeder Hinsicht vielversprechend und wachstumsorientiert. Wie das? OTT-Werbung steht vor einem bedeutenden Wachstum, bedingt durch sich wandelnde Konsumgewohnheiten und technologische Fortschritte. Hier sind einige wichtige Trends und Prognosen für den Zeitraum von 2025 bis 2030:
Der globale OTT-Markt wird voraussichtlich dramatisch wachsen. Prognosen zufolge soll er bis 2034 etwa 2.588,71 Milliarden US-Dollar erreichen – mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 24,32 % von 2024 bis 2034. Dieses Wachstum spiegelt die zunehmende Nachfrage nach Streaming-Diensten und den steigenden Medienkonsum über verschiedene Endgeräte hinweg wider.
Bis 2027 wird die Zahl der Nutzer, die mit OTT-Videoanzeigen interagieren, voraussichtlich etwa 4,2 Milliarden erreichen. Das unterstreicht die wachsende Zielgruppe von OTT-Plattformen und die zunehmende Bedeutung von digitaler Video-Werbung.
Da Werbetreibende die Wirksamkeit von OTT-Kanälen zunehmend erkennen, verlagert sich ein bedeutender Teil der Werbebudgets von traditionellem linearen Fernsehen hin zu Connected TV (CTV). Tatsächlich gaben 73 % der Media-Einkäufer an, dass sie einen Teil ihrer Ausgaben von linearem TV auf CTV umgeschichtet haben.
Marken nutzen Datenanalysen immer intensiver, um personalisierte Werbeerlebnisse zu schaffen. Bereits im Jahr 2021 entfielen 56 % aller Video-Werbeausgaben auf digitale Videos, wozu auch OTT-Inhalte zählen. Dieser Trend wird sich voraussichtlich fortsetzen, da Werbetreibende versuchen, durch maßgeschneiderte Inhalte die Zuschauerbindung zu erhöhen.
Die Beliebtheit werbefinanzierter Streaming-Dienste nimmt zu, was es Marken ermöglicht, ein breiteres Publikum zu erreichen und gleichzeitig Einnahmen zu generieren. Dieses Modell wird für Verbraucher zunehmend attraktiver, da diese angesichts steigender Abonnementpreise nach kostengünstigeren Sehoptionen suchen.
Da immer mehr Menschen den klassischen Kabelanschluss kündigen und ihre Smart-Geräte zu ihren bevorzugten Unterhaltungsbegleitern machen – dank OTT-Plattformen –, stehen die Zeichen für OTT-Werbung auf Erfolg. OTT-Werbung, also Over-The-Top-Werbung, ist nicht nur bei Konsumenten, sondern auch bei Digitalmarketers äußerst beliebt geworden – und das aus gutem Grund, denn sie bietet zahlreiche Vorteile.
Mit neuen technologischen Fortschritten und sich täglich ändernden Zuschauerpräferenzen, die die Zukunft von OTT prägen, und mit Marken, die auf diesen Zug aufspringen, ist OTT auf dem besten Weg, eine Schlüsselrolle im breiteren digitalen Werbeuniversum einzunehmen.
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