Hast du dich jemals gefragt, was passiert, wenn Leute deine Videoanzeigen überspringen und sie einfach nicht lange genug anschauen, damit die Botschaft wirkt? Was ist mit all den verschwendeten Werbeausgaben, die durch solche Vorkommnisse entstehen?
Wenn du Marketer oder Digital-Marketing-Verantwortlicher bist, dann Glückwunsch! Die CPV (Cost Per View)-Kennzahl und das Modell können dir solche Sorgen nehmen und sicherstellen, dass jeder Dollar, den du für Videoanzeigen ausgibst, vielfach zurückkommt. Lies weiter, um alles über CPV, seine Berechnung, Werbung und bewährte Methoden zu erfahren, mit denen du deine Werbeausgaben maximal rentabel machst.
CPV steht für „Cost Per View“ (Kosten pro Ansicht). Es ist eine Kennzahl ähnlich dem bekannten PPC-Modell, bei dem Werbetreibende nur für die Anzahl der Klicks auf ihre Anzeigen zahlen.
Bei Videoanzeigen bedeutet CPV, dass du nur für jede Ansicht deines Videos zahlst. Wenn also zehn Leute dein Video ansehen, damit interagieren oder es zumindest nicht innerhalb von 30 Sekunden überspringen, zählt das als zehn Views. Für diese zehn Views zahlst du – nicht für unangeschaute Anzeigen.
Das macht CPV sowohl zu einer Metrik als auch zu einem Preismodell, mit dem du deine Ausgaben optimieren und den besten Return erzielen kannst. Als Kennzahl zeigt es die Kosten pro Videoansicht, als Modell basiert deine Abrechnung darauf.
Wusstest du, dass im dritten Quartal 2020 mehr als 10 Millionen aktive Werbetreibende Facebook nutzten, um Videoanzeigen zu schalten? Heute sind es noch viel mehr, weil viele Plattformen von Werbetreibenden genutzt werden, um ihre Zielgruppe anzusprechen und die Conversion-Rate zu steigern.
Ob das CPV-Modell für dich ideal ist, hängt davon ab, wie sehr es dein Budget belastet. Viele Unternehmen starten damit, wenn sie ihre erste Kampagne mit CPV abwickeln. So kannst du die Kosten pro Ansicht berechnen:
Ermittele, wie viel Geld du insgesamt für deine Videoanzeigen-Kampagne ausgegeben hast.
Messe, wie viele Views deine Videoanzeige erhalten hat – dabei zählen sowohl vollständig angesehene Videos als auch Views, die den Plattformkriterien entsprechen (z. B. mindestens 30 Sekunden angesehen).
Wenn du Gesamtausgaben und Anzahl der Views hast, benutzt du diese Formel, um den CPV zu berechnen:
Teile die Gesamtausgaben deiner Werbekampagne durch die Gesamtanzahl der Aufrufe deiner Anzeige, wie die Formel zeigt. Hier ein Beispiel zur Berechnung:
Gesamtausgaben für Werbung: 500 $
Gesamtanzahl der Aufrufe: 2500
CPV = 500 $ / 2500 = 0,20 $
In diesem Fall beträgt dein CPV 0,20 $, das heißt, so viel bezahlst du für jeden einzelnen Aufruf deiner Videoanzeige.
Hier sind noch ein paar Dinge, die du berücksichtigen kannst, um den CPV genauer zu berechnen:
Du kannst neben den Aufrufen auch Interaktionen mit deinen Anzeigen einbeziehen, wie Klicks, Webseitenbesuche oder andere Aktionen. Das hilft dir, die Effektivität deiner Kampagne besser einzuschätzen und eine umfassendere Analyse zu erhalten.
Beachte, dass die Plattform, auf der du deine Videoanzeigen schaltest, deinen CPV beeinflussen kann. Denn verschiedene Plattformen definieren einen „Aufruf“ unterschiedlich. Es ist wichtig, diese Unterschiede zu kennen und bei der Berechnung des CPV zu berücksichtigen. Hier einige Definitionen von Videoaufrufen auf verschiedenen Plattformen:
Du hast bestimmt schon eine Vorstellung davon, wie CPV die Preisgestaltung von Anzeigen und Werbetreibenden unterstützt. Gerade diese Unterstützung ist der Hauptgrund, warum CPV mehr als nur eine Kennzahl geworden ist. In der Werbewelt hat sich CPV-Werbung als ein völlig neues Phänomen und Preisgestaltungsmodell etabliert, das durch seine Kosteneffizienz besticht.
Fragst du dich, was CPV-Werbung genau ist? Es handelt sich dabei um eine Form der digitalen Werbung, die das CPV-Preismodell verwendet. Dabei zahlen Werbetreibende nur für die Views und Interaktionen, die ihre Zielgruppe mit den ausgelieferten Videoanzeigen zeigt. Dieses Preismodell erlaubt es Werbetreibenden, nur dann Kosten zu verursachen, wenn Nutzer mit ihrem Videoinhalt interagieren. Dadurch ist es eine kosteneffizientere Methode im Vergleich zu traditionellen Werbemodellen, die für Klicks oder Impressionen berechnen – unabhängig davon, ob der Zuschauer wirklich interagiert.
Hier sind die wichtigsten Bestandteile der CPV-Werbung:
Verständnis der Definition von Views auf verschiedenen Plattformen, inklusive der Kriterien, die eine View qualifizieren.
CPV funktioniert mit einem Bietsystem, ähnlich anderen Pay-per-Click (PPC)-Modellen. Werbetreibende legen meist ein maximales CPV-Gebot fest, also den Höchstbetrag, den sie für jede Ansicht ihrer Videoanzeige zu zahlen bereit sind.
Das umfasst die Berechnung der Gesamtkosten sowie des CPV-Werts.
Im Gegensatz zu anderen PPC-Modellen liegt hier der Fokus auf der Interaktion der Nutzer.
CPV-Videoanzeigen können in verschiedenen Formaten erscheinen, zum Beispiel:
Das sind Videoanzeigen, die vor, während oder nach anderen Videos auf Plattformen abgespielt werden. So etwas hast du sicher schon auf YouTube gesehen.
Das sind klickbare Videoanzeigen, die neben Suchergebnissen oder verwandten Videos erscheinen, wenn du bestimmte Wörter oder Suchbegriffe eingibst.
Das Cost-Per-View-(CPV)-Werbemodell kann dein Favorit für Videoanzeigen sein, weil du nur dann zahlst, wenn dein Video tatsächlich angesehen wird. Um die Effektivität deiner CPV-Kampagnen zu maximieren, hier einige Best Practices, die du befolgen kannst:
Forsche gründlich zu deinem Publikum, einschließlich Demografie, Interessen, Online-Verhalten und Sehgewohnheiten. Das hilft dir, deine Videoanzeigen optimal auf sie zuzuschneiden.
Definiere konkrete und messbare Ziele, zum Beispiel Markenbekanntheit steigern, Verkäufe generieren oder Traffic erhöhen. So vermeidest du Blindflug und kannst deine CPV-Kampagne gezielt steuern.
Vermeide langweilige Videos. Sorge dafür, dass dein Content spannend und trendgerecht ist, damit Nutzer keine Lust haben, die Anzeige zu überspringen. Besonders wichtig: Die ersten Sekunden sollten die wichtigsten Infos und einen starken Hook enthalten, der zur Interaktion anregt.
Da viele Videos mobil geschaut werden, muss dein Content für verschiedene Bildschirmgrößen und Formate geeignet sein.
Verfolge nicht nur den CPV, sondern auch andere Metriken wie CPM (Cost Per Mille), CTR (Click-Through-Rate), durchschnittliche Kosten, CPC (Cost Per Click) und Conversion-Rate. So bekommst du ein umfassenderes Bild vom Erfolg deiner Kampagne.
Achte darauf, dass die Landingpage zum Inhalt deiner Videoanzeige passt, damit Nutzer nicht „aus der Bahn geworfen“ werden. Baue einen klaren und überzeugenden Call-to-Action (CTA) ein, der die Nutzer zur gewünschten Aktion führt – z. B. Kauf oder Newsletter-Anmeldung.
CPV (Cost Per View) ist zweifellos das beste Modell für Videoanzeigen – gerade heute, wo Plattformen wie YouTube, Netflix und Co. immer mehr an Bedeutung gewinnen. Es verbindet Kosteneffizienz mit hoher Kampagnenwirkung.
Kein Wunder, dass es ein starkes Werkzeug für Marketer ist, die die fesselnde Kraft von Video-Content nutzen wollen, um Verkäufe zu generieren, ohne dabei viel Budget zu verschwenden. Da Video im Online-Marketing immer präsenter wird, ist das CPV-Modell die beste Wahl für Marken, die ihre Zielgruppe erreichen und ihre Marketingziele in Echtzeit umsetzen wollen.
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