Stell Dir vor, Du startest eine Videoanzeige, um Deine neue Produkt- oder Service-Linie zu bewerben. Du hast ein eingängiges Video, das Deine Kollektion perfekt zeigt – aber wie findest Du heraus, ob die Leute das Video wirklich bis zum Ende anschauen? Genau hier kommt der Cost per Completed View (CPCV) ins Spiel.
CPCV ist eine Kennzahl im Video-Advertising, die Dir genau sagt, wie viel Du bezahlst, wenn jemand Dein Video komplett anschaut. Lass uns mal genauer anschauen, was CPCV eigentlich bedeutet.
CPCV steht für Cost Per Completed View – ein Preis-Modell, bei dem Du nur bezahlst, wenn Dein Video von Anfang bis Ende angesehen wird.
Das bedeutet, Du erreichst nur wirklich interessierte Nutzer, was das Risiko für Dich als Werbetreibenden deutlich reduziert. Du zahlst also einen festen Betrag für jede erfolgreiche, vollständige Videoansicht – meist nachdem Deine Kampagne einen bestimmten Mindestumsatz (KPI) erreicht hat.
Die Formel ist ganz einfach:
CPCV = Werbekosten ÷ Anzahl der vollständigen Videoansichten
Du teilst also die Gesamtkosten Deiner Kampagne durch die Anzahl der Nutzer, die das Video komplett gesehen haben.
Beispiel: Du hast 7.000 $ in eine Video-Kampagne investiert, die 560 vollständige Views erzielt hat. Dann ist Dein CPCV:
CPCV = 7000 ÷ 560 $7,000 ÷ 560 = CPCV CPCV = $12.5
CPCV = 7000 ÷ 560
$7,000 ÷ 560 = CPCV
CPCV = $12.5
Wie bei den meisten Video-Preismodellen gilt: Je niedriger der CPCV, desto besser.
Es gibt viele Metriken, um den Erfolg Deiner Werbung zu messen – aber CPCV ist eine der wertvollsten, weil es Dir präzise Einblicke gibt. So hilft Dir CPCV bei Deinem Video-Marketing:
CPV (Cost Per View) bedeutet, Du zahlst pro Video-Ansicht, die mindestens eine Sekunde dauert. Die Formel:
CPV = Gesamtkosten ÷ Gesamtanzahl der Views
CPM (Cost Per Mille) bedeutet, Du zahlst pro 1.000 Impressionen:
CPM = (Gesamtausgaben ÷ Impressionen) × 1.000
Obwohl beide sehr verbreitet sind, haben viele Werbetreibende Probleme mit der Transparenz der Metriken. Deshalb wird CPCV oft bevorzugt. Videoanzeigen leiden oft unter geringer Sichtbarkeit, und CPM misst den Erfolg einer Kampagne nicht effektiv. Mit CPCV zahlst Du nur für Nutzer, die Dein Video komplett sehen – so minimierst Du Streuverluste.
Nicht alle Netzwerke bieten CPCV an, weil auf Mobilgeräten oft weniger Leute Videos ganz anschauen. CPCV sorgt aber für mehr Transparenz und Vertrauen zwischen Werbetreibenden und Publishern.
Alternativ gibt es unskippbare Videoanzeigen, die aber Nutzer stören können. Belohnte Videoanzeigen (Rewarded Ads) sind eine bessere Lösung: Nutzer bekommen eine Belohnung, wenn sie das Video komplett schauen.
Pro Tipp: Belohnte Videoanzeigen bieten Deinen App-Nutzern In-App-Boni im Austausch für das komplette Anschauen.
Wichtig: Die Definition von „Videoabschluss“ variiert je nach Plattform. YouTube zählt 30 Sekunden als volle Ansicht, Facebook und Instagram 15 Sekunden für Videos und 3 Sekunden für Stories.
Wie bei jedem Preis-Modell ist nichts garantiert. Eine vollständige Videoansicht ist nicht immer effektiver als Klicks. Deshalb solltest Du immer verschiedene Preisstrategien testen, um herauszufinden, was für Deine Zielgruppe am besten funktioniert.
Im Großen und Ganzen misst CPCV das Engagement Deiner Nutzer genauer, während CPV und CPM eher für breite Awareness-Kampagnen mit niedrigeren Kosten geeignet sind. CPV und CPM sind super für große Markenbekanntheits-Kampagnen, CPCV passt besser zu Performance-Kampagnen, bei denen es um Conversions geht.
CPCV ist ein wichtiger Indikator im Video-Advertising, weil er Dir ein klares Bild davon gibt, wie engagiert Deine Zuschauer sind – und was Dich echte, vollständige Video-Views kosten. Wenn Du Deine Kampagnen auf komplette Views optimierst, erzielst Du bessere Zuschauerbindung und mehr Wirkung für Dein Marketing.
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