Studien zeigen, dass über 17 % der Marketer PPC für Lead-Generierung nutzen. Wusstest du, dass viele von ihnen dabei Black-Hat-Methoden einsetzen, um Traffic zu stehlen?
Black-Hat-PPC-Fachleute kennen die Regeln von Pay-per-Click-Werbung – und umgehen sie bewusst, obwohl sie nicht den Google-Best-Practices entsprechen. Google und seine ausgeklügelten neuronalen Netzwerke erkennen solche Strategien rasch und ahnden sie.
Im heutigen Artikel behandeln wir Black Hat PPC und zeigen dir die wichtigsten Strategien, die du unbedingt vermeiden solltest – damit du keine manuelle Penalty riskierst. Los geht’s!
Black Hat PPC bezieht sich auf Strategien, die Schwachstellen ausnutzen oder PPC-Best-Practices manipulieren, um ein besseres Ranking, mehr Traffic oder einen unfairen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Diese Taktiken verstoßen gegen Werbeethik und Plattform-Nutzungsbedingungen.
Der Begriff “Black Hat” kommt aus alten Westernfilmen: Dort tragen die Bösewichte schwarze Hüte, die Helden weiße. In der PPC-Welt bezeichnet er unethische Werbestrategien, die zu Penalties, Sperren oder rechtlichen Folgen führen können.
Nachdem wir nun die Grundlagen behandelt haben, lassen Sie uns einige Black-Hat-PPC-Tricks erkunden, die Sie unbedingt vermeiden sollten:
Wie der Name schon sagt, beinhaltet Cloaking das Erstellen verschiedener Versionen von Inhalten, um Suchmaschinen-Bots zu täuschen. Zum Beispiel zeigen Black-Hat-Praktiker Suchmaschinen und Besuchern unterschiedliche Inhalte, um Traffic auf eine bösartige oder irrelevante Website zu lenken.
Das Ergebnis ist, dass Marken mehr Traffic auf ihre Seiten oder Websites lenken, dabei jedoch die Sicherheit der Nutzer gefährden.
Domain-Spoofing beinhaltet das Anzeigen einer anderen URL in der Anzeige vor dem Kunden als die eigentliche Zieladresse. Daher täuschen Black-Hat-Praktiker Nutzer darüber, wohin sie beim Klicken tatsächlich gelangen.
Im Allgemeinen umfasst Domain-Spoofing das Erstellen einer Online-Anzeige mit einem Link, der nicht mit dem endgültigen Ziel übereinstimmt, um die Betrachter in die Irre zu führen, zu täuschen oder deren Daten zu stehlen.
AdWords Black Hat steht für unethische PPC-Werbestrategien auf der Google-Ads-Plattform, die dazu dienen, Werbekampagnen zu manipulieren. Dazu gehört die Manipulation von Anzeigentexten, bei der Praktiker irreführende und täuschende Texte erstellen, um Klicks zu fördern.
Darüber hinaus beinhalten AdWords-Black-Hat-Tricks das sogenannte Ad Injection, also das Einfügen von Anzeigen auf einer Website ohne entsprechende Genehmigung. Black-Hat-Praktiker können Anzeigen ohne Zustimmung des Website-Betreibers einschleusen, was zu einer störenden Nutzererfahrung führt.
Das Platzieren mehrerer Anzeigen mit identischem Ankertext ist ein weiteres häufig genutztes Black-Hat-Trick. Die meisten Werbetreibenden verwenden stark konvertierende Keywords, um Suchmaschinenrankings zu manipulieren und mehr Klicks zu generieren.
Aufgrund der unnatürlichen Verlinkung bieten diese jedoch keinen Mehrwert für den Betrachter.
Black-Hat-PPC-Praktiker können mehrfach auf die Anzeige eines Konkurrenten klicken, um dessen Budget zu erschöpfen. Durch das Erhöhen der Klickzahl treiben diese Werbetreibenden künstlich die Kosten der Konkurrenz in die Höhe.
Klickbetrug ist eine böswillige Praxis, die auf betrügerischem Gewinn basiert, Konkurrenten schadet und deren Ressourcen verschwendet.
Viele Black-Hat-PPC-Praktiker verwenden automatisierte Tools, um Gebote oder Klicks künstlich zu erhöhen und so ihre Konkurrenten zu dominieren. Diese Werbetreibenden manipulieren also das Bietsystem, um sich Top-Anzeigenplatzierungen zu sichern.
Durch solche irreführenden Werbetechniken präsentieren diese Marketer ihre Anzeigen in der Google-Suchmaschine und ziehen mehr Traffic an.
Wie der Name schon sagt, beinhaltet diese Black-Hat-Technik das Erstellen von Landingpages, die irrelevant oder völlig anders als der Inhalt der Anzeige sind. Dadurch werden Nutzer getäuscht, bestimmte Aktionen auszuführen – etwa Inhalte herunterzuladen, persönliche Daten anzugeben oder eine bösartige E-Mail zu öffnen.
Darüber hinaus können gefälschte Landingpages falsche Versprechen enthalten, wie z. B. Gratisangebote oder Rabatte im Austausch gegen sensible Daten.
Trotz dessen, was überzeugte Black-Hat-Werbetreibende behaupten, ist dies eine zu 100 % unsichere Werbestrategie! Neben der dringenden Abratung können diese bösartigen Techniken schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, Werbeplattformen belasten und den Ruf Ihrer Marke schädigen.
Hier sind mehrere (offensichtliche) Gründe, warum Black-Hat-PPC nicht sicher ist:
Hier ist ein kurzer Überblick darüber, was wir heute gelernt haben:
Die Belohnungen von Black-Hat-PPC-Werbung sind nur von kurzer Dauer. Darüber hinaus verschlechtern diese unethischen, bösartigen und irreführenden Praktiken das Internet und schaden ethischen Unternehmen.
Doch um das Richtige zu tun, muss man wissen, was falsch ist – Werbetreibende sollten sich daher über bezahlte Black-Hat-Werbungstechniken informieren. Auf diese Weise können Sie sie vermeiden, hohe Strafen umgehen und rechtliche Probleme verhindern.
Behalten Sie die besprochenen Black-Hat-Paid-Advertising-Techniken wie irreführende AdWords, Klickbetrug, automatisiertes Bieten, übermäßig verwendeten Ankertext und Domain-Spoofing im Hinterkopf. So können Sie sie um jeden Preis vermeiden und immer nach ethischen Alternativen suchen!
Quellen:
https://www.wordstream.com/blog/ws/2013/07/23/black-hat-ppc https://www.bruceclay.com/blog/dont-be-afraid-of-the-dark-black-hat-ppc-tactics/
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